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2019 Continental Divide Trail Colorado - Wyoming

Wir fahren wieder nach TwinLakes. Salome, Kathy meine Frau und ich sowie Deets, Rodeo und Ahi. Wir kommen nach Mittag an und satteln die Pferde. Ahi bekommt die Lebensmittelkisten und das Zelt und Zaunrolle. Unsere Pferde tragen unser persönliches Gepäck und Schlafsack etc.  

Kathy fährt wieder zurück nach Larkspur, während wir von einer Frau aus dem Dorf nochmals Wasser angeboten bekommen, bevor wir auf den Trail starten. Wir nehmen eine Abkürzung hinauf zum CDT und ich führe die Pferde bergan. Der Weg hört mitten im Wald auf und wir klettern die Böschung hinauf, da oben ein anderer Weg weiterführt, der uns zum CDT bringen sollte. Als wir eine weitere Abzweigung erreichen, steigen wir auf. Die Bäume stehen sehr eng und ich bin grad am Überlegen, ob ich vielleicht nicht doch absteigen soll, um Ahi zu führen, als dieser mit der rechten Futtertasche gegen einen Baum stösst, die Tasche rutscht nach hinten, Ahi kriegt Panik und dreht um und rennt wieder den Pfad hinunter, reisst die Tasche ab und Deets will unbedingt hinterher. Mein rechtes Knie donnert einige Male gegen die engstehenden Bäume und ich entscheide, dass ich bei nächster Möglichkeit absteigen werde.  

Deets und Ahi galoppieren den Pfad zurück, ich liege auf dem Boden und Rufe nach Salome, ob es ihr gut ginge. Sie antwortet und ich bin froh, dass ihr nichts geschehen ist. Sie steht neben Rodeo und schaut mich ungläubig an. Ich sag ihr, sie soll unsere Ausrüstung, die überall verstreut ist, zusammensuchen, ich würde versuchen die Pferde zu finden. Ich folge den Spuren, aber diese doppeln zurück und ich kann im Geröll nicht erkennen, wo sie den Pfad verlassen haben. Ich kehre um und reite wieder hinauf, um Salome zu helfen.  

Wir haben bis auf 2 Taschen alles wieder gefunden, und bringen dies runter ins Dorf, nachdem ich Kathy angerufen habe, um ihr zu sagen, dass sie uns wieder abholen müsste. Die Pferde sind weg und später am Abend holen mit einem Auto aus dem Dorf, die letzte Kiste vom Berg. Salome bleibt mit Rodeo in Twinlakes, ich fahre Kathy nach Hause, die Morgen Arbeiten gehen muss. Ich hoffe, die Pferde kommen in der Nacht zurück.  Um 4 fahre ich wieder nach TwinLakes, und als ich dort ankomme, fehlen die Pferde noch immer. Während wir Kaffee trinken, ruft uns eine Nachbarin an, und teilt uns mit, dass die Pferde wieder da wären. Ein Sattel ist gebrochen, der andere hängt unter dem Pferd. 1 Rolle ist weg und beide Pads und Decken. Aber die Pferde sind gesund und sie sind wieder da. 

6.9.2019 

Die nächsten Tage verbringe ich damit, die Ausrüstung wieder zu ergänzen, einen Sattel zu besorgen und die beschädigten Taschen u reparieren. Salome hilft Karin und Lukas, und die Pferde geniessen ihre zusätzlichen Pausentage. 4 Tage nach unserem missglückten Start fahren wir wieder nach Twin Lakes, diesmal jedoch lassen wir den Zug auf dem Parkplatz gleich am Trail Head zum CDT stehen. Karin meine Tochter ist diesmal dabei und ihr Mann wird den Zug in ein paar Tagen holen, wenn er uns mit den Kindern besuchen kommt. Ohne weitere Probleme reiten wir dem CDT entlang und sind etwa 3 h unterwegs, als wir Donner hören. Gewitter waren angesagt, so dass ich bald nach einer Grasfläche Ausschau halte, wo wir campen könnten. Wir queren ein Rinnsal und etwa 1 km weiter finden wir eine Lichtung im Wald, auf der die Pferde die Nacht verbringen können. Kaum haben wir abgesattelt, fängt es an zu hageln und es wird richtig finster. Die Pferde stehen tropfend unter den Bäumen und wir haben unsere Ponchos über das Gepäck geworfen. Wir warten ab, bis es etwas abklingt und dann gehen wir den Paddock aufbauen und führen die Pferde hinein. Die zwei Frauen holen Wasser, ich baue das Zelt auf und bereite Abendessen vor. Später erweitern wir den Zaun nochmals, um den Pferden weiteres gutes Gras zur Verfügung zu stellen. Rodeo hat allerdings was dagegen, wieder eingezäunt zu werden, und es dauert eine Weile, bis wir ihn davon überzeugt haben, endlich Ruhe zu geben. Ich schlage mein gelbes Tarp neben der Weide auf, die zwei Frauen schlafen unter dem grossen Tarp unter den Bäumen. 

7.9. Wir brauchen fast 3 Stunden, bis alles eingepackt und auf den Pferden verstaut ist. Karin reitet diesmal Ahi und Kiowa trägt die Packtaschen. Die beiden Frauen unterhalten sich stundenlang. Ich freue mich, dass sie sich offensichtlich gut verstehen. Wir reiten dem Berg entlang im San Isabel National Forest und kommen an einigen schönen Seen vorbei, bevor wir zum Emerald Lake runter gehen, wo wir auf Lukas und die Kinder warten werden. 

8.9. Wir reiten durch bewaldete Hügel immer weiter nach Norden und kommen über die Baumgrenze hinaus, was uns herrliche Aussichten beschert. Die Pferde laufen freudig und zügig und wie genießen die Stille und Unberührtheit der Natur. Der Pfad führt der Höhenlinie entlang nach Norden und wir stellen fest, dass die Rocky Mountains so heissen, weil sie sehr steinig und felsig sind. Einigen Seen und Tümpeln entlang kommen wir der Highway 24 immer näher und treffen dort auch wieder auf die ersten Wanderer. Einer davon erzählt uns, dass die Leute in Cooper Mountain nicht so auf Hiker stehen, als ich frage, ob er dort eine Unterkunft für die Pferde wüsste. Wir beschliessen deshalb weit oberhalb der Stadt und noch 8 km vor der HWY 24 unser Camp aufzuschlagen. Wir machen Feuer und lassen die Pferde grasen. Als wir nach dem Abendessen noch ein paar Scheiter auflegen, kommt eine Dame und erklärt uns, dass ein Feuerverbot bestehe. Wir checken unsere Telefone und löschen das Feuer. Eine Stunde später steht sie wieder da mit einem Zeitungsartikel, der belegt, dass Feuerbann herscht und der Mitteilung, dass sie Search and Rescue informiert habe, und wenn wir das Feuer nicht schon gelöscht hätten, sie uns dort anzeigen würde. Wir legen uns schlafen. 

9.9. Wir reiten auf den Ridge hinauf und folgen diesem für die nächsten Stunden. Die Aussicht hinunter ins Tal nach Beckenridge und Frisco ist gewaltig. Es ist kalt heute, wir sind auf über 3000 m und es herrscht ein zügiger Wind. Uns geht es gut. Die zwei Frauen haben sich ans Trecking Leben gewöhnt und geniessen die Freiheit unterwegs zu sein. Die Arbeiten im Camp gehen gut von der Hand und die Pferde sind willig und interessiert am vorwärts gehen. Morgen werden wir ihnen eine Pause gönnen. Wir machen regelmässig Pause, und achten darauf immer was zu essen und zu trinken, Wobei klar wird, dass Kohlenhydrate schnell verpuffen und Fette und Öle viel länger Energie liefern.  

Nach Mittag gehts durch bewaldete Flächen hinunter Richtung Tal, und wir sehen Hirsche und treffen auf zwei Jäger, die mit ihrem Truck ein Bachbett hochgefahren sind. Eine Stunde später finden wir eine Sumpfwiese, auf der wir die Pferde unterbringen können. Nebenan wurde der Wald gerodet und in der Ferne höre ich den Harvester arbeiten und die Trucks an und abfahren.  Gemäss Karte finden wir einen Bach, aus dem wir Wasser holen können und wir bereiten unser Nachtlager und Abendessen vor.  

10.9. 

Um 6 Uhr stehen wir auf und packen unsere Schlafsäcke und Matten ein. Ich setze Wasser auf und bereite Kaffee und unser Tschai Müsli vor. Nach dem Frühstück räumen wir die Küche auf, holen die Pferde, brechen Zaun und Tarp ab, verstauen alles in den Packtaschen und putzen die Pferde. Um 8 Uhr ist alles gesattelt und zum Abritt bereit. Heute geht es erst ein langes Tal entlang zur Highway, den wir überqueren müssen. Auf der anderen Seite führt der Trail zum Kokomo Pass hinauf und dann alles dem Bergrücken entlang Richtung Cooper Mountain. Wir genehmigen uns dort einen Kaffee und kaufen ein paar Lebensmittel ein. Cooper Mountain ist ein am Reissbrett entworfenes Skizentrum mit Golfanlage, welches in die Landschaft geklotzt wurde. Wir können der Architektur nichts abgewinnen und reiten aus dem Ort hinaus. Auf der anderen Talseite ist der Weg im Mai von einer Lawine verschüttet worden. Jetzt im September ist noch immer nichts verräumt und wir müssen uns durch die Baummassen durchkämpfen. 

11.9. Als ich in der Früh wach werde, ist es noch dunkel und still. Ich schäle mich aus dem Schlafsack und setze Wasser auf. Einige Minuten später höre ich wie der Harvester gestartet wird und zu arbeiten beginnt. Aber er bleibt nicht dort, wo er gestern Abend war, sondern rollt in unsere Richtung. Ich wecke die beiden Frauen und erkläre ihnen, dass wir uns beeilen müssten. Der Harvester ist nun in Sichtweite und fällt Bäume auf der anderen Seite der Lichtung, wo unsere Pferde stehen. Wir brechen alle Rekorde und sind nach 90 Minuten im Sattel. Der Weg führt uns wieder auf eine Anhöhe hinauf und von dort können wir sehen, welche Ausmasse die Rodungen hier haben. Es sind km in jede Richtung, die komplett abgeholzt sind.  

Auf einem langgezogenen Mountainbike Trail geht es bergab zur Interstate, die wir queren müssen. Wir reiten auf dem Fahrradweg bis zur nächsten Siedlung und fragen einen Hundehalter, ob er wüsste, wo wir Kaffee bekommen könnten. Er meint es seien nur 8 km bis zum nächsten Ort, allerdings in die falsche Richtung, und dort gäbe es Kaffee.  Wir lehnen dankend ab und reiten durch die Siedlung. Ich spreche einen Mann an, der gerade dabei ist, sein Fahrrad zu besteigen, ob wir von ihm einen Kaffee bekommen könnten und werden auch sofort eingeladen. Wir reiten noch etwa 2 h und kommen dann gegen Mittag am Camp an, wo wir auf Lukas und die Kinder warten. Karin wird uns heute verlassen. 

12.9. Zu zweit machen wir uns am nächsten Morgen auf, und die Karte verspricht einen anstrengenden Tag. Wir bewegen uns jetzt schon seit einer Woche auf 3000 m und höher, aber heute soll der erste 4000er erklommen werden. Der Weg hinauf ist nicht schwierig, wir können einiges reiten, aber so ab 3500 m wird die Luft doch schon ganz schön dünn und wir merken beim Führen, dass uns der Sauerstoff fehlt. Entsprechend langsam ist der Aufstieg und als wir endlich oben sind, stellen wir fest, dass wir noch einige km vor uns haben mit mehreren weiteren steilen Anstiegen. Die Aussicht bei klarem und sehr kaltem Wetter ist berauschend. Wir führen die Pferde ein Stück hinunter, immer dem Pfad folgend und klettern durch ein Geröllfeld in die nächste Senke hinunter. Dort treffen wir auf einen älteren Herrn, der fragt, wie weit es bis zum Gipfel sei. Ich erklär ihm, noch ca. 30 Minuten, Bergauf, worauf er deklariert: ”Hier ist der Gipfel, ich habe ihn erreicht, und jetzt kehr ich um”. Wir führen weiter hinunter und gegenüber geht der Weg fast senkrecht wieder 300 hm hinauf und ich wünsche mir einen effektiveren Weg, als der Krete zu folgen. Aber es gibt keine Möglichkeiten und so bleibt uns nichts übrig als die 300 hm senkrecht hochzuführen. Auf der Krete über uns sehen wir eine Gruppe Bergschafe.  Wir folgen der Krete, es folgen einige heftige Kletterpartien im Felsen, und obwohl wir diese gut meistern, macht mir der Weg sorge, denn es scheint, dass sich die Kletterei noch für eine Weile fortsetzen würde. Ich lasse die Pferde stehen und gehe allein zu Fuss weiter, um das Terrain zu erkunden. 

Hier ist kein Durchkommen, die Pferde sind müde, es ist bereits vier Uhr und der felsige Grat ist einfach eine Nummer zu heftig für unsere Wüstentieger. Ich konsultiere die Karte, und wir entscheiden um zu kehren, und ins Tal abzusteigen, da die Zeit drängt und wir vor dem Einbruch der Dunkelheit Gras und Wasser haben müssen. Wir steigen quer zum Gelände hinunter ins Tal und schlagen dort unser Tarp auf und lassen die Pferde eingezäunt grasen. 

13.9. Der Bach hat Eis, als wir in der Früh aufwachen und es ist überall Raureif zu sehen. Wir brechen unser Camp ab und führen die Pferde querfeldein hinunter ins Tal, wo eine Schotterpiste zu sehen ist. Da wir auf der falschen Bergseite abgestiegen sind, müssen wir nun das ganze Tal hinunter und dann auf einer Teerstrasse über den Guaenella Pass wieder zurück in die Richtung des CDTs. Aber es ist Klasse mal wieder zu reiten und auch wenn die Strasse den Pass hinunter beschwerlich ist, (Teer macht müde) treibt mich die Hoffnung auf ein leckeres Abendessen und ein Bier doch voran.  

Ich hoffe auf einen TrailAngel, der uns in Georgtown eine Übernachtung anbietet und mache entsprechend Tempo. In der letzten Kurve vor dem Ort, hält ein Jeep neben mir an und fragt, ob wir Hilfe bräuchten. Mein TrailAngel ist da. Sie heisst wie der Pass und entstammt der Familie, die dieses Gebiet um die 1860 besiedelt hat. Wir fragen nach einem Platz für die Pferde, nach einem Bier und Abendessen. Ich werde dies organisieren, wir sollen einfach die Strasse weiter runter, sie käme zurück und würde uns abholen.  

10 Minuten später ist sie wieder da, es sollen nur 3 Meilen sein, bis zum Corral einer Freundin, es sind dann letztendlich 7 oder 8 Meilen, aber wir bekommen Heu und Wasser für die Pferde, und Guanella lädt uns zum Abendessen mit Freunden ein, in der lokalen Pizzeria. Wir geniessen den Abend und das Bier. Es waren annähernd 50 km heute, wir kriechen müde in die Schlafsäcke. 

14.9. Wir haben im Stall geschlafen und unsere Telefone sind wieder geladen. Wir entscheiden das Tal weiter hochzureiten und im nächsten Tal den Weg hinauf zum CDT zu suchen, statt die 8 Meilen wieder zurückzugehen. Gesagt, getan... wir reiten nach Empire hinauf und parken die Pferde vor einem Kaffee. Wir wollen gerade weiter, als unsere Freunde von gestern Abend auftauchen und uns erklären, wie wir zum CDT hochkommen. Aber besser noch, sie fahren einfach voraus und zeigen uns den Weg. Wir queren die Strasse und folgen dem PKW, der die Schotterpiste vor uns hochfährt.  

Oben kommen wir auf ein Plateau, Offroad Wege kreuzen hier überall und wir reiten der Höhenlinie entlang. Bald kommen wir zum CDT, einem schmalen Pfad, der wiederum an der Seite des Tales hinaufführt, aber gleich oberhalb von uns muss eine Fahrstrasse sein. Wir kürzen ab auf die Fahrstrasse hinauf und kommen nach einigen km zum Loch Lomond, einem Stausee. Dort schlagen wir unser Camp auf und zäunen die Pferde ein. Am Abend sind lauter Lagerfeuer zu sehen, trotz dem lokalen Fuerbann, und ich lade mich zu einem der Feuer ein, in der Hoffnung auf ein Bier. Dies erfüllt sich auch und wir haben eine gute Zeit. Kurz vor Eindunkeln kehre ich ins Camp zurück. 

15.9. Wir verlassen den Stausee und suchen den Weg hinauf auf die Krete. Es gibt drei Wege und nur einer davon taugt wirklich für die Pferde. Nach einer Weile ist klar, welcher wir nehmen und wir klettern auf unseren nächsten 4000er hoch. Inzwischen geht es schon besser und wir wechseln uns ab im Führen. Der Weg hinauf ist schön steil und es sind überraschend viele Leute hier unterwegs. Endlich kommen wir auf die Höhe des Gipfels, wo wir eine Gruppe Jugendliche antreffen.  

Einer fragt, wozu wir die Pferde hier hochbrächten, gute Frage...... weil wir nach Kanada unterwegs sind ?  ja, leuchtet ihm ein.  Der Weg hinunter wiederum ist nicht klar definiert und so mache ich mich auf die Suche nach dem Pfad. Wir führen die Pferde hinunter, der Pfad führt hinab und um einen Berg herum auf eine Schotterpiste, auf der wir wieder mal etwas traben können. Es ist eine alte Eisenbahntrasse, die zum Fahrweg umgebaut wurde. Wir kommen am Deadmans Lake vorbei und verlassen die Piste, um ins nächste Tal abzusteigen. Auf dem Weg hinunter treffen wir zwei Wanderinnen, die angehalten haben, da sie eine Elchkuh sehen.  Wir gehen weiter hinunter ins Tal und an einer grossen Wiese schlagen wir unser Biwak auf. 

16.9. Die Nacht ist sternenklar und ruhig. In der Ferne hören wir Coyoten jaulen und die Pferde sehen auch in der Ferne irgendwelche Tiere. Wir sind in der Indian Peaks Wilderness Area und der Pfad schlängelt sich durch Wald und Wiesenflächen. Wir sehen einige Jäger mit ihren orangen Westen und ab und an müssen wir einigen umgefallenen Bäumen ausweichen. Wir kommen gut voran und werden bald die Seen und Grants erreichen, wo wir wieder einkaufen und Batterien laden können.  

Der Colorado River hat hier seine Quelle und wir gelangen bald zum ersten der Seen. Wir reiten ihm entlang und queren dann auf Holzstegen und Schotterpiste zum zweiten See durch eine Sumpflandschaft.  Es ist warm heute und ich freue mich auf ein Bad heute abend. Salome würde allerdings am liebsten gleich baden gehen, aber ich will sicher sein, dass wir es morgen nach Grants schaffen, und vertröste sie deshalb auf den Abend. In einem steilen Tal hat der Wind mal wieder duzende Bäume gestürzt und wir klettern mühsam um die ganze Verwüstung herum. Wir erreichen das Ende des zweiten Sees und es sind nur noch 15 km bis nach Grants. Hier am Ende des Sees satteln wir die Pferde ab und zäunen sie ein. Ein erfrischendes Bad bei herrlichem Sonnenschein lässt uns den Schweiss der vergangenen Tage abspülen. Ganz in der Nähe haben zwei Jäger ihr Camp aufgebaut, die mit ihrem Motorboot hier an Land gegangen sind. Im Laufe des Abends kehren die beiden zurück und wir verbringen einen gemütlichen Abend an deren Lagerfeuer. 

17.9. Wir folgen ein Stück dem Colorado River, der hier seinen Ursprung hat und kommen zum Shadow Mountain Lake und der Ortschaft Grants. Wir fragen einen lokalen Hundeausführer, ob er wisse, wo wir mit Pferden unterkommen könnte und er verweist uns auf Windy River Resort. Wir rufen dort an und sind herzlich Willkommen. Nur etwas verstehen sie nicht ganz. Wo sind euer Trailer und Camper. Hattet ihr einen Unfall? Es dauert eine Weile, bis die Nachricht ankommt, dass wir zu Pferd unterwegs sind. Wir sind die ersten, die hier so übernachten. Wir bringen die Pferde zum Corral und bekommen Heu für Sie. Nicht billig das Ganze, aber die Pferde brauchen eine Pause und wir zwei Fahrräder, um in den Ort zu kommen. Wir gehen mexikanisch Essen und im Ort einkaufen. Alles in allem lassen wir fast 300 Dollar liegen, aber das Bier und das Essen waren sehr gut.  Wir waschen unsere Klamotten, Duschen und sitzen abends an einem Lagerfeuer und trinken Bier mit anderen Reitern, die hier Urlaub machen, während die Batterien am Shop geladen werden. 

18.9.Rocky-Mountain-Nationalpark  Der Pausentag hat den Pferden gutgetan. Heute wird der Tag lange werden, denn wir dürfen im Park nur an ausgewählten, vorher reservierten Stellen campieren und müssen zertifiziertes Heu mitbringen und verfüttern. Statt all den Stress, werden wir einfach die 40 km durch den Park reiten und abends ausserhalb vom Park biwakieren. Gesagt getan. Wir reiten auf dem Trail durch den Park und kommen 10 km weiter nördlich vom Start wieder aus dem Park raus. Leider gibt es keine Tiere zu sehen, ausser ganz am Rand des Parkes. Wir sehen Hirsche, die die Strasse kreuzen und einen Elch, der durch das Windy River Resort marschiert. Der Weg hinauf zum Plateau ist sehr gut ausgebaut und hat auch einige sehr schöne Stellen. Oben das Plateau ist spannend, aber es zieht sich, bis man wieder zum Abstieg kommt. Wir führen hinunter und die Salome reitet ein Stück, weil die Strecke doch recht anstrengend ist. Mitten im Wald, kurz vor dem Ausgang des Parkes wird ganz in unserer Nähe ein Schuss abgefeuert. Alle 3 Pferde geben Gas und ich habe Mühe Rodeo zu halten, zumal Kiowa in das Führseil hineinrennt und vorbei will. Deets der ganz hinten läuft, macht einen Satz nach vorne, und sinkt im morastigen Boden ein, Salome fällt aus dem Sattel, aber es geschieht ihr zum Glück nichts. Wir campen knapp ausserhalb des Parkes am Rand einer grossen Wiese. 

19.9. Wir folgen ein Stück der Strasse nach Norden und biegen in den Never Sommer Widerness Area ein. Anfangs eine Fahrspur, später nur noch ein Trail zieht sich der Weg dem Berg hinauf auf 3500 m Höhe zu einem Pass ohne Namen. Herrliche Aussicht von hier oben. Wir führen die Pferde hinunter und landen wieder in ausgedehnten Waldgebieten. Für Stunden reiten wir durch Wald und kommen am Frühen Nachmittag auf eine grössere Wiesenfläche. Dort machen wir halt und stellen Zaun und Tarp auf. Morgen kommen wir zum Treffpunkt, wo wir von meiner Familie abgeholt werden. Salome holt Wasser, während ich das Abendessen vorbereite. Es gibt gefrier-getrocknete Suppen für Vegetarier und für mich immer mit einer Ladung Beef oder Chicken. Die Mahlzeiten schmecken nicht schlecht und sind gut sättigend für 2 Personen. Anschliessend gibt es noch Tee, um 8 Uhr liegen wir auf den Matten. 

20.9. Wir reiten dem Bergflanke entlang und kommen zu einem Bergrücken. Hier oben stürmt es heftig, wir haben Mühe unser Gleichgewicht zu halten. Der Pfad führt auf 3700 m hinauf und von dort wieder hinunter. Eine Schutzhütte ist oben eingerichtet, allerdings ist sie verschlossen. Wir folgen der Krete und in einem stetigen Auf und Ab marschieren wir um den gesamten Kessel rum, bis wir dann endlich auf der anderen Talseite absteigen und im Tal wieder einen Bogen nach Westen schlagen. Am Talboden machen wir kurz Rast, wir essen unterwegs jeweils um 10, 12 und 15 Uhr etwas, da die Salome ihren Zuckerhaushalt regelmässig nachfüllen muss. Der Weg zieht sich, wir freuen uns, als es endlich bergab geht und wir wieder Wasser haben.  Kurz vor dem heutigen Etappennziell, haben wir wieder einen Lawinenkegel, der die Bäume in der Schneise umgerissen hat und den Weg komplett blockiert. Mit Handsäge und viel Geduld schneiden wir uns eine Gasse durchs Labyrinth und führen die Pferde hindurch.  Eine Tasche bleibt hängen und ich muss sie vor Ort notdürftig reparieren. Wir erreichen einen Trail Head, hier sind einige Fahrzeuge geparkt, und ein Pferd steht angebunden an einem Baum. Wir unterhalten uns mit dem Besitzer, welcher uns erzählt, dass er hier mit Leuten am Jagen sei, und die Pferde inkl. Muli hochgefahren worden wären, um erlegte Tiere nach unten zu transportieren. Er ist aus Illinois hier hergefahren (ca 16h) und wird morgen früh wieder zurück fahren, leider ohne einen Hirsch erlegt zu haben. Er macht ein Foto von uns und wir versorgen die Pferde, kochen Abendessen und legen uns müde unter das Tarp. 

21.9. 

Wir folgen dem Trail weiter nach Norden und wieder werden wir auf eine Krete hinaufgeführt. Wir folgen ihr bis etwa Mittag und dann gehts es im Wald immer weiter nach Norden. Wir sind auf der Höhe von Steamboat Springs und in ein paar Tagen werden wir abgeholt werden. Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team, die Salome hat ihre Aufgaben inzwischen gut im Griff und wir verstehen uns gut. Die Pferde haben etwas an Gewicht verloren, aber halten sich gut, und wir haben weder Sattel- noch Gurtdruck. Jetzt wo Rodeo etwas geschlankt hat, hält auch der Sattel besser und die Back Chinch helfen, die ganze Ausrüstung zu stabilisieren.  

Wir treffen unterwegs immer mal wieder Jäger an, aber die meisten von Ihnen ziehen unverrichteter Dinge wieder von dannen. Der Jagderfolg liegt im Schnitt bei 20 % sagt man uns und wir sehen auch nur wenige Geweihe, die transportiert werden. Heute haben die Pferde mal wieder Pause. Aber erst müssen wir zur I 70, wo wir die Familie und den Trailer treffen werden. Es sind nur etwa 20 km und wir haben gegen 11 Uhr am Treffpunkt ausgemacht. Der Weg hinunter ins Tal zieht sich, und nachdem wir die Pferde am Bach getränkt haben, lassen wir sie doch eine Weile traben. Wir werden heute mit der Familie nach Steamboat Springs fahren und dort Übernachten.  

Morgen gehts dann quer durch das SandWash Basin bis nach Landert in Wyoming. Wir fahren etwa 6 h bis wir in Lander ankommen und halten dort bei der Ranger Station. Wir fragen nach, wo wir mit den Pferden übernachten können, und es scheint hier erheblich einfacher zu sein als noch in Neumexico oder Süd Colorado. Wir erhalten die Adresse von einem Lamatrekking und B&B Haus, so dass wir dorthin fahren. Die Frau ist anfangs recht skeptisch, aber ihr Mann ein Ex Army Typ, der in Europa gedient hat, hat keine Einwände und wir können die Pferde und den Hänger auf eine grosse Weide stellen. Wir verbringen den Nachmittag miteinander und ich lade die beiden zum Abendessen ein.  

 

22.9. Balancing your life.. Wir satteln die Pferde auf und reiten die Sink Canyon Road hinauf, ohne dass wir eine genaue Ahnung haben, von der Route, die wir nehmen müssen, um wieder auf den CDT zu gelangen. Es gelingt mir nicht die Karte auf dem Garmin zu justieren, so dass ich das ganze Gebiet sehen kann. Die Karte ist einfach zu gross. Wir reiten mal aufs Gerade wohl nach Norden, denn gemäss den Rangers muss es einen Weg geben, der zum Shoshone Lake und dann zum Bear Ears Trail führt. Wir traben auf der Strasse und kommen zu einem geschlossenen Aussichtslokal, das die Versickerung des Flusses zu erklären versucht. Dort erneuere ich einen Duplo bei Rodeo und wir kommen 2 -3 km später zu einem Bach und einem Trailhead. Beides ist uns sehr willkommen, da die Pferde und wir durstig sind, und es dort eine Karte gibt, die mir den gesuchten Weg aufzeigen kann. Ich kopiere die Weg Nummern von der Karte und gehen 2 km zurück, wo ein Offroad Trail in den Berg hinaufführt. Unterwegs dorthin finde ich diesen Felsen, der mit der Spitze nach unten auf einem anderen Felsen ruht. Wir reiten in einem Bachbett, der als Weg zu bezeichnen etwas mutig ist, hinauf, bis wir auf der Krete sind. Auch hier oben sind noch Kühe, so dass wir schauen müssen, wo es Gras für die Pferde hat. Aber wir werden fündig und haben ausreichend Futter für die Pferde. 

23.9. Wir brechen wie gewohnt auf und folgen dem Trail Richtung Norden durch Wald und kommen bald auf eine grössere freie Fläche. Wir versuchen eine Abkürzung zu nehmen, aber es funktioniert nicht, so dass wir auf den anderen Weg zurückkehren. Wir kommen in ein breites Tal, welchem wir folgen und vor uns tut sich der Shoshone Lake auf. Dieser ist etwa 10 km lang und wir folgen ihm ca. 7 km lang. Kein Tier weit und breit, nur ein Falke zieht einsam seine Kreise über uns. Nach dem See geht es in ein Tal hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf. Hier hat es erst vor wenigen Jahren gebrannt, so dass die Bäume noch ihr schwarzen Äste in den Himmel strecken. Oben auf der Krete, gibt es Holzbrücken, die durch die Sümpfe führen und bald kommen wir auf eine Fahrstrasse, die zum Ranger Quartier und über einen langen Steg zu einem Trailhead führt. Wir sind am Fuss des Bear Ear Trails angekommen und schlagen hier unser Camp auf. 

24.9. Wir folgen dem Bear Ears Trail. Es geht steil bergan, aber die Pferde gehen ihren Schritt zügig hinauf. Wir sind wieder auf 3700 m und der Pfad schlängelt sich durch felsiges Gelände. Auf halber Höhe machen wir Rast und geniessen den Ausblick. Der Weg führt über eine Schotterhalde immer weiter hinauf und nach dem Pass in eine sumpfige Mulde hinunter. Endlich haben die Pferde wieder Wasser. Wir kommen auf den Bergkamm und steigen auf der anderen Bergseite zum Valentinlake runter. Kein Laut ausser dem gedämpften Getrappel der Pferde ist zu hören, und kein Tier zu sehen. Es ist kalt hier oben, aber Herbstfarben sind fantastisch und die Seen tiefblau. Hier könnte man es aushalten, wenn der Wind nicht so eisig blasen würde.  

25.9. Wir kommen an Dutzenden Seen und Tümpel vorbei auf dem Weg zum Wakashi Lake. Wakashi war ein Häuptling der Shoshonen der 1807 bis 1911 gelebt hat und der einen friedvollen Übergang in die Neuzeit für sein Volk aushandeln konnte. Er wurde offiziell mit militärischen Ehren durch die USA beerdigt. Auch der Pass über den wir auf die CDT-Seite des Berges kommen trägt seinen Namen. Wir steigen weiter auf und kommen auf den Pass und sehen unter uns den CDT. Wir führen die Pferde hinunter und kommen an verschiedenen Seen, einer schöner als der andere vorbei. Unten im Tal erreichen wir den CDT und entscheiden, hier unser Camp aufzuschlagen. Die Vegetation ist nicht üppig, also bauen wir den Paddock grösstmöglich und stellen unser Tarp im Windschatten einiger Krüppelpinien auf. Salome holt Wasser und macht viele Fotos von der herrlichen Landschaft. 

27.9. Es ist noch stockfinster als ich wach werde, weil mir die Plane ins Gesicht drückt. Es hatte gehagelt und geregnet gestern Nacht, deshalb meinte ich das Regenwasser einfach wegdrücken zu können. Aber nichts half. Ich lausche nach den Pferden, aber es ist absolute Stille und nichts zu hören. Ich ziehe meine Stiefel an und trete unter dem Tarp hervor und im Licht der Lampe sehe ich, dass ich in 15 cm Schnee stehe, und dieser am Tarp klebt und nicht abrutschen will.  Ich schaue nach den Pferden und sehe ein paar Augen im Lichte der Taschenlampe leuchten. Alles noch da. Es schneit und ich ziehe meinen Regenmantel an, bevor die die Salome wecke. Schnee und Regen waren zwar angesagt für das Wochenende, aber nicht schon heute Nacht, sondern erst für Sonntag. Und das hier war keine guten News.  

Wir hatten zwar gestern noch besprochen, wie wir weiter gehen würden, aber da hatte ich noch zwei Tage Zeit, um in tiefere Lagen zu kommen. Hier auf 3000 m machte es keinen Spass eingeschneit zu werden. So schnell wie möglich machen wir uns fertig und führen die Pferde hinunter vom Berg ins Tal. Es sind noch etwa 80 km, bis wir zur nächsten Ortschaft kommen, und wir müssen spätestens in zwei Tagen dort sein, damit wir den angekündigten Blizzard heil überstehen können.  Bald lässt der Schnee nach und gegen Mittag hört es auch auf zu regnen. Wir kommen zu einem Trailhead und finden eine Route hinunter ins Tal und nach Boulder Wyoming, wo wir unterzukommen hoffen. Es gibt kaum Wasser nach dem Trailhead und der vom GPS vorgeschlagene Weg erweist sich ebenfalls als lückenhaft bis nicht vorhanden. Wir steigen quer zum Berg ab und kommen auf einen anderen Trail, auf dem wir dann auch Wasser und Weide finden. Hier schlagen wir unser Camp auf. 

 

28.9.$ Es blieb einigermassen trocken letzte Nacht, so dass ich hoffte, heute nochmal ungeschoren davon zu kommen. Wir folgen dem Trail das Tal hinunter, aber schon nach kurzer Zeit verschwindet er im Gelände und wir steigen Querfeld ein ab. Wir müssen aus dem Park hinaus über eingezäuntes Gelände bis zur Strasse, und dann auf der Strasse nochmals 40 km bis nach Boulder. Wir schaffen den Abstieg im steilen Gelände sehr gut und kommen zum Zaun, den wir öffnen müssen, um auf den Weg zur Strasse zu kommen. Kaum sind wir auf der anderen Seite, beginnt es zu schütten, so dass wir Poncho und Regenmantel anziehen müssen. Wir reiten dem Zaun entlang Richtung Strasse und stellen fest, dass alle Tore mit schweren Schlössern gesichert sind. Wir sind noch etwa 2 km von der Strasse weg, als ein solches Tor uns den Weg versperrt. Es bleibt nichts übrig dem Zaun entlang Richtung Südosten zu reiten, bis wir auf die Strasse treffen. 'Der Regen peitscht uns ins Gesicht, und wir erreichen nach weiteren Zäunen endlich die Strasse.  

Wir traben am Strassenrand entlang und haben noch etwa 5h Trabstrecke vor uns, immer wieder unterbrochen, von Kuhrosten, die uns zwingen, abzusteigen und das seitliche Tor aufzumachen und wieder zu schliessen, damit wir an dem Rosten vorbeikommen.  

Blitz und Donner, Hagel und Graupel wechseln sich ab und dazwischen scheint sogar mal kurz die Sonne. Zwei Gespanne fahren vorbei und wir halten sie an, aber die Hänger sind alle voll. Ein Ranger, der uns entgegenkommt, erklärt wir hätten Glück oben in den Bergen erwarteten sie 120 cm Schnee. Deets lahmt plötzlich, er hat einen Duplo verloren, den ich erneuern muss. Wir essen was und traben weiter, als kaum 2 km weiter Kiowa zu lahmen beginnt. Ich kontrolliere seine Beschläge, aber es ist nichts zu erkennen und er lahmt trotzdem. Wir gehen Schritt und führen die Pferde, um warm zu bleiben. Wir werden auf der nächsten Ranch nach Unterkunft fragen, verspreche ich der Salome, aber alle Gebäude sind ohne Licht und kein Rauch im Kamin. Vor uns fährt ein PKW aus einer Ranch heraus und wir traben hin, um ihn abzupassen. Ein junges Ehepaar sitzt drin und als wir fragen, ob sie uns helfen könnten, meinte er nur: I will open the gate, just talked to my Dad, he will help you. Wir reiten durch ein Seitentor auf die Ranch und als ich an der Türe klopfe, ruft mich der Rancher, mit dem Telefon am Ohr herein.  Wir bekommen Heu für die Pferde in einem grossen Corral, sitzen im trockenen Wohnzimmer und nächtigen im Stall, währen draussen der Sturm tobt. 

29.9.  Wir frühstücken mit der Familie des Ranchers und er organisiert uns ein Taxi, das uns über den South Pass wieder nach Lander bringt, wo wir unseren Trailer holen können. Die Pferde bleiben noch eine Nacht auf dem Hof, während wir in Pinedale in einem Motel unterkommen. Am nächsten Tag fahren wir nach Yellowstone National Park. 

2.10. Wir bleiben zwei Tage in Yellowstone und fahren 1 x quer durch den Park. Hier sind all die Tiere zu sehen, die wir unterwegs vermisst haben. Auf dem Heimweg schneit es wieder und wir müssen einige Umwege in Kauf nehmen, denn Pässe sind gesperrt für unseren Hänger. Aber 14 h später kommen wir wohlbehalten in Larkspur an, und können die Pferde wieder auf die Weide entlassen.  

Unser Dank gilt den Pferden, den Leuten die uns geholfen haben und meiner Familie, die es möglich gemacht hat. Spezieller Dank auch an Salome, die es mit mir ausgehalten hat

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