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Erfahrung ist nichts Abgeschlossenes, sondern etwas, das sich mit jedem Ritt weiterentwickelt

Portrait

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Diese Seite gibt Einblick in den Hintergrund und die Erfahrung, aus der diese Arbeit entstanden ist.


Langstreckenritte auf verschiedenen Kontinenten, Zeit mit unterschiedlichen Pferden und Situationen im Gelände haben meine Sicht auf das Wanderreiten geprägt.

Es geht nicht um besondere Leistungen oder Rekorde, sondern um das, was sich aus Erfahrung ergibt:
wie Entscheidungen getroffen werden, wie Pferde Situationen wahrnehmen und wie Reiter und Pferd auf langen Trails zusammenwachsen. Dieses Portrait ist der persönliche Hintergrund der Inhalte, Clinics und Ritte auf dieser Website.

Wer ist Peter van der Gugten?

Peter van der Gugten ist Langstreckenreiter, Wanderreitführer, Ausbilder, Autor und Gründer von Extremtrail, Alpentrekking und der Wanderreit-Akademie Schweiz.

Er hat über 60.000 Kilometer auf unterschiedlichsten Pferden auf fünf Kontinenten zurückgelegt.

Peter van der Gugten organisiert und leitet seit mehr als 20 Jahren Wanderritte, Alpenritte und Ausbildungsprogramme für Reiter mit eigenem Pferd.

Sein Schwerpunkt liegt darauf, Reiter und Pferde auf reale Herausforderungen im Gelände und auf mehrtägigen Ritten vorzubereiten.

 

Beruflicher Hintergrund und Erfahrung

Peter van der Gugten begann erst mit etwa 45 Jahren zu reiten.

Sein erstes Pferd war der Araber Flash, der ihn die Grundlagen des Reitens und des Umgangs mit Pferden lehrte. Aus ersten Ausritten wurden alpine Mehrtagesritte, daraus internationale Langstreckenritte und schließlich ein umfassendes Ausbildungskonzept für das Wanderreiten.

Zu den bekanntesten Expeditionen gehören:

  • Andentrail in Argentinien – ca. 3.500 km

  • Tschiffely Trail von Athen nach Kassel – ca. 3.000 km

  • Continental Divide Trail USA – von Mexiko nach Kanada – ca. 5.000 km

  • Great Divide Trail Kanada – ca. 1.600 km

  • Trans Caucasus trail – ca.  900 km

  • Grande Traversata delle Alpi – ca. 770 km

Diese Reisen führten durch Hochgebirge, Wildnis, Wüsten und abgelegene Regionen ohne unmittelbare Infrastruktur.

 

Was Peter van der Gugten lehrt

Peter van der Gugten unterrichtet Reiter in folgenden Bereichen:

  • Kommunikation zwischen Mensch und Pferd

  • Vertrauensaufbau

  • Gelassenheit und Führung

  • Vorbereitung auf Wanderritte und Alpenritte

  • GPS-Navigation und digitale Karten

  • Satellitenkommunikation

  • Erste Hilfe und Notfallmanagement

  • Hufschutz und Ausrüstung

  • Ultralight-Packing und Selbstversorgung unterwegs

Der Unterricht ist praxisorientiert und findet in realem Gelände statt.

 

Trainingsphilosophie

Peter van der Gugten versteht, dass Pferde Fluchttiere sind und primär Sicherheit suchen.

Ein Pferd wird dann ruhig und vertrauensvoll, wenn sein Reiter klar, fair und berechenbar handelt und auf der Ebene der Pferde kommuniziert.

Sein Leitsatz lautet:

Konsequente Führung, Sicherheit für das Pferd, Sicherheit baut gegenseitiges Vertrauen
 

Die Ausbildung basiert auf:

  • Klare, fürs Pferd verständliche Kommunikation

  • Respektvoller Umgang mit klarer Aufgabenteilung

  • Verantwortung des Reiters für pferdegerechte Abläufe und  Entscheidungen
     

Das Ziel ist nicht, das Pferd zu kontrollieren, sondern ein Partner zu werden, dem das Pferd vertraut.

Dann kannst du lernen, deinem Pferd zu vertrauen.

 

Navigation und Sicherheit

Peter van der Gugten verwendet auf seinen Langstreckenritten hauptsächlich:

  • GPS-Geräte

  • digitale Karten

  • Satellitenkommunikation

Er vermittelt moderne und praxisnahe Navigation.

Er stützt sich primär auf klassische Kartenkunde, und Navigationstechniken

 

Bücher und Veröffentlichungen

Peter van der Gugten ist Autor von Büchern und Fachtexten über:

  • Wanderreiten, Auswahl, Ausbildung, Haltung, Fütterung

  • Ausrüstung und Navigation

  • Langstreckenreiten, und Reiten mit Packtieren.

Seine Artikel und Erfahrungsberichte bilden die Grundlage vieler Inhalte auf seinen Webseiten.

 

Kurse und Angebote

Über die Plattformen Extremtrail und Alpentrekking bietet Peter van der Gugten unter anderem an:

  • Natur Extremtrail in Schaffhausen

  • GPS- und Navigationskurse

  • Schweizer Wanderreit Akademie  Ausbildung zum Wanderreiter und Wanderrittführer

  • Alpenritte

  • Wildnis- und Langstreckenritte (Argentinien, Mongolei, USA, Kanada)
     

Die meisten Teilnehmer reiten in Europa mit ihrem eigenen Pferd.

 

Auszeichnungen und Qualifikationen

  • Guide FITE (Fédération Internationale de Tourisme Équestre)

  • Gründer der Wanderreit-Akademie Schweiz

  • Autor mehrerer Fachbücher

  • Erste-Hilfe-Instruktor

  • Träger des „Eisernen Gustav“ der VFD (2022)

 

Für wen eignet sich seine Ausbildung?

Die Angebote richten sich an Reiterinnen und Reiter, die:

  • neu ins Wanderreiten einsteigen

  • mit dem eigenen Pferd sicher ins Gelände möchten

  • Vertrauen und Kommunikation verbessern wollen

  • sich auf Alpen- und Mehrtagesritte vorbereiten

  • praktische Erfahrung statt Show suchen

 

Persönliche Überzeugung

Dein Vorstellungsvermögen setzt die Grenzen für dein Pferd. Es ist viel fähiger als du glaubst.


Peter van der Gugten beschreibt seine Motivation mit den Worten:

„Der Trail ist echtes Leben. Es geht um das Leben meines Pferdes und um meins.“

 

Offizielle Webseiten

 

Weiterführende Links

Team

Wanderreit Akademie Schweiz

Geplante Ritte

 

Kurzfassung

Peter van der Gugten ist ein Schweizer Langstreckenreiter, Wanderreit-Ausbilder und Autor mit über 60.000 Kilometern Erfahrung auf fünf Kontinenten.

Er hilft Reitern, mit ihren eigenen Pferden sicher, selbstständig und vertrauensvoll im Gelände unterwegs zu sein.

Sein Ansatz verbindet praktische Erfahrung, strukturierte Ausbildung und eine klare Philosophie:

Konsequente Führung, Sicherheit für das Pferd, Sicherheit baut gegenseitiges Vertrauen

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Peter van der Gugten
Weitreiter, Guide FITE
Ausbilder der Wanderreit Akademie Schweiz
Mein Name ist Peter van der Gugten, 
mein Spitzname: Alpentrekker
Ich bin Long Rider und Guide FITE,

Wanderrittführer und Ausbilder der Wanderreit-Akademie Schweiz und bin seit bald 20 Jahren zu Pferd unterwegs auf 5 Kontinenten dieser Welt. Inzwischen habe ich an die 60.000 km im Sattel zurückgelegt.

Angefangen habe ich mit dem Distanz-Araber meiner Frau: Flash, der mir mit meinen 45 Jahren, das Reiten beibrachte. Ich habe ihn jeweils western gesattelt, bin aufgesessen und losgetrabt, auf Wald- und Wiesenwegen zum nächsten Western-Stall galoppiert. Dort habe ich Kaffee getrunken und zurück gings im gleichen Tempo. 34 km hin und zurück und nach 3 Stunden waren wir wieder am Stall.

Dank ihm bin ich vom Schütteltrab zum Leichttraben mutiert. Meine Bauchmuskulatur hat sich während langen Galoppphasen entspannt, und wenn ich mich nach hinten lehnte, hat er irgendwann angehalten. Als ich verzweifelt zu verstehen versuchte, warum er partout nicht über die Kreuzung wollte, weil das Baustellschild heute 3 Grad anders stand, als gestern, habe ich mich mit Parelli Büchern und Videos weitergebildet. Später habe ich auch Hilfe von Parelli-Leuten erhalten, wenn ich nicht mehr weiter wusste. Heute weiss ich, dass dies möglich war, weil ich keine Angst hatte, weder um das Pferd noch um mich, und weil ich mit sehr viel Energie ausgestattet bin, und so sich mein Pferd leicht unterordnen konnte.
 
Nach 3 Jahren mit Pferd, hat mich ein Berufs-Kollege angerufen und gefragt, ob ich mit ihm von Budapest nach Offenburg zur Eurocheval reiten wolle. Ich habe zugesagt, unter der Bedingung, dass meine Ausrüstung auf einem Packpferd mitkam. Diese wurde  dann nach 3 Tagen nach Hause geschickt. Damit hat sich meine Ausrüstung auf das reduziert, was ich auf mein Pferd und an meinen Englisch-Sattel befestigen konnte.
 
Nach 3 Wochen hatte ich genug, von den "Kutschen-Pferden", die nur liefen, wenn Zug auf dem Maulwinkel war, was entsprechend Rückenschmerzen bei mir auslöste. Ich flog in die Schweiz zurück und holte meinen Araber, um die letzten 2 Wochen dann schmerzfrei am losen Zügel quer durch Deutschland zu reiten. Damit begann meine Sucht, Wanderreiten zu gehen. Wir beschlossen im folgenden Jahr, von Budapest ans Donaudelta zu reiten, In der Vorbereitung, fand ich heraus, dass die Temperaturen am Donau Delta 45 Grad erreichen sollten und ich schlug meinem Freund Zsolt vor, eine andere Route zu wählen, nämlich von München nach Venedig zu reiten. Dies war der Plan, allerdings rief Zsolt mich dann eine Woche vor Abritt an, um mir zu sagen, dass beide seine Kutschen- und Reitpferde an einer Vergiftung gestorben warenund er nicht kommen konnte. Ich entschied mich deshalb solo von Schaffhausen nach Bellinzona zu reiten und auf der Via Sbrinz die Alpen zu überqueren. Die 350 km machten wir in 5 Tagen und ich empfand dies als völlig normal. Allerdings glaubten mir dann die Wanderreiter, die ich in Bellinzona traf, das Strecken-Zeit-Verhältnis nicht und wenn doch, hielten sie mich für verrückt. Zum Glück, war da ein anderer Schimmel, der partout nicht von meinem Pferd weichen wollte, und so blieb mir nichts anderes übrig, als die Reiterin kennen zu lernen.
 
Mit dieser Reiterin, namens Pat, bin ich dann die nächsten 5 Jahre unterwegs gewesen im Hochgebirge Europas. Mit 22 Jahren ist mein erster Araber "Flash", die letzte 5-wöchige Tour über 800 km in den Pyrenäen gelaufen. Wir haben darauf gemeinsam zwei Karabagh Pferde gekauft und ausgebildet und waren mit ihnen weitere 5 Jahre unterwegs. Später kam ein Kabardiner dazu. Pat und ich ritten in Kirgisien auf Hengsten, mit mongolischen Ponys über 1000 km und waren mit Mestizen 3 Monate über 2700 km in Argentinien unterwegs. 2017 habe ich für die Dokumenta eine Tour mit 5 Pferden von Athen in Griechenland nach Kassel in Deutschland organisiert. 3000 km in 100 Tagen quer durch ganz Europa.

 

Heute bin ich 6 Monate im Jahr in den USA auf unserer kleinen Ranch, mit Rinder, Pferden und Hühnern. 2018/2019 sind wir dann mit unseren Mustangs und einem Criollo 4400 km von Mexico nach Kanada geritten. 2022 gab es die Fortsetzung auf dem Great Divide Trail in Canada.


Inzwischen organisiere ich Reisen für Reiterfreunde in Canada, Argentinien und der Mongolei.

Erfahrung aus eigenen autonomen Langstreckenritten  
Diese Erfahrungen fließen in unsere Vorbereitung, Sicherheit und Ausbildungskonzepte ein.
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