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Portrait

Alpentrekker  Peter van der Gugten
Mein Name ist Peter van der Gugten, 
mein Spitzname: Alpentrekker
Ich bin Long Rider und Guide FITE,

Wanderrittführer und Ausbilder der Wanderreit-Akademie Schweiz und bin seit bald 20 Jahren zu Pferd unterwegs auf 5 Kontinenten dieser Welt. Inzwischen habe ich an die 60.000 km im Sattel zurückgelegt.

Angefangen habe ich mit dem Distanz-Araber meiner Frau: Flash, der mir mit meinen 45 Jahren, das Reiten beibrachte. Ich habe ihn jeweils western gesattelt, bin aufgesessen und losgetrabt, auf Wald- und Wiesenwegen zum nächsten Western-Stall galoppiert. Dort habe ich Kaffee getrunken und zurück gings im gleichen Tempo. 17 km ein Weg und nach 3 Stunden waren wir wieder zurück am Stall.

Dank ihm bin ich vom Schütteltrab zum Leichttraben mutiert. Meine Bauchmuskulatur hat sich während langen Galoppphasen entspannt und wenn ich mich nach hinten lehnte, hat er irgendwann angehalten. Als ich verzweifelt zu verstehen versuchte, warum er partout nicht über die Kreuzung wollte, weil das Baustellschild heute 3 Grad anders stand, als gestern, habe ich mich mit Parelli Büchern und Videos weitergebildet. Später habe ich auch Hilfe von Parelli-Leuten erhalten, wenn ich nicht mehr weiter wusste. Heute weiss ich, dass dies möglich war, weil ich keine Angst hatte, weder um das Pferd noch um mich, und weil ich mit sehr viel Energie ausgestattet bin, und so sich mein Pferd leicht unterordnen konnte.
 
Nach 3 Jahren mit Pferd, hat mich ein Berufs-Kollege angerufen und gefragt, ob ich mit ihm von Budapest nach Offenburg zur Eurocheval reiten wolle. Ich habe zugesagt, unter der Bedingung, dass meine Ausrüstung auf einem Packpferd mitkam. Diese wurde  dann nach 3 Tagen nach Hause geschickt. Damit hat sich meine Ausrüstung auf das reduziert, was ich auf mein Pferd und an meinen Englisch-Sattel befestigen konnte.
 
Nach 3 Wochen hatte ich genug, von den "Kutschen-Pferden", die nur liefen, wenn Zug auf dem Maulwinkel war, was entsprechend Rückenschmerzen bei mir auslöste. Ich flog in die Schweiz zurück und holte meinen Araber, um die letzten 2 Wochen dann schmerzfrei am losen Zügel quer durch Deutschland zu reiten. Damit begann meine Sucht, Wanderreiten zu gehen. Wir beschlossen im folgenden Jahr, von Budapest ans Donaudelta zu reiten, In der Vorbereitung, fand ich heraus, dass die Temperaturen am Donau Delta 45 Grad erreichen sollten und ich schlug meinem Freund Zsolt vor, eine andere Route zu wählen, nämlich von München nach Venedig zu reiten. Dies war der Plan, allerdings rief Zsolt mich dann eine Woche vor Abritt an, um mir zu sagen, dass beide seine Kutschen- und Reitpferde an einer Vergiftung gestorben warenund er nicht kommen konnte. Ich entschied mich deshalb solo von Schaffhausen nach Bellinzona zu reiten und auf der Via Sbrinz die Alpen zu überqueren. Die 350 km machten wir in 5 Tagen und ich empfand dies als völlig normal. Allerdings glaubten mir dann die Wanderreiter, die ich in Bellinzona traf, das Strecken-Zeit-Verhältnis nicht und wenn doch, hielten sie mich für verrückt. Zum Glück, war da ein anderer Schimmel, der partout nicht von meinem Pferd weichen wollte, und so blieb mir nichts anderes übrig, als die Reiterin kennen zu lernen.
 
Mit dieser Reiterin, namens Pat, bin ich dann die nächsten 5 Jahre unterwegs gewesen im Hochgebirge Europas. Mit 22 Jahren ist mein erster Araber "Flash", die letzte 5-wöchige Tour über 800 km in den Pyrenäen gelaufen. Wir haben darauf gemeinsam zwei Karabagh Pferde gekauft und ausgebildet und waren mit ihnen weitere 5 Jahre unterwegs. Später kam ein Kabardiner dazu. Pat und ich ritten in Kirgisien auf Hengsten, mit mongolischen Ponys über 1000 km und waren mit Mestizen 3 Monate über 2700 km in Argentinien unterwegs. 2017 habe ich für die Dokumenta eine Tour mit 5 Pferden von Athen in Griechenland nach Kassel in Deutschland organisiert. 3000 km in 100 Tagen quer durch ganz Europa.

 

Heute bin ich 6 Monate im Jahr in den USA auf unserer kleinen Ranch, mit Rinder, Pferden und Hühnern. 2018/2019 sind wir dann mit unseren Mustangs und einem Criollo 4400 km von Mexico nach Kanada geritten. 2022 gab es die Fortsetzung auf dem Great Divide Trail in Canada.


Inzwischen organisiere ich Reisen für Reiterfreunde in Canada, Argentinien und der Mongolei. Auf meiner persönlichen Website www.Alpentrekking.ch findest du alle meine privaten Touren.

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