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2016 Watzmann-Mont Blank

5.7.2016 

Hufschmied war da. Duplos sind die Beschläge der Wahl. Beim ersten Ausritt habe ich einen verloren. Lässt sich wieder finden, neuer Beschlag kam heute drauf. Kathy wird mir eine Mineralstoff Mischung für die vier Via Sbrinz Pferde zusammenstellen. 

8.7. 

Im August 2016 werden wir mal wieder unterwegs sein.... 1000 km vom Watzmann zum Mont Blanc Tirol, Lombardei, Graubünden, Tessin, Aosta Tal, Wallis  

56.000 Höhenmeter und 60 Pässe in 30 Tagen, mit Artvin meinem Kabardiner und Pachlavan dem Dillboz von Pat. Start ist der 1. August und wir werden so 40 km Strecke machen am Tag. Zwei Dreitausender sind auch dabei und wir werden hoffentlich gutes Wetter haben. Eine Station nach ca 500 km ist gebucht, dort wird auch ein Ersatzteilpaket hingeschickt, aber ansonsten haben wir Tarp, Trockenfutter und Getränkepulver dabei. Einzig Hafer oder ähnliches müssen wir jeweils besorgen. Und auch immer mal wieder etwas für uns zu knabbern. Wir müssen jetzt schauen, dass der Pachlavan unter seinem alten Sattel wieder läuft. 

9.7. 

Die Tracks aufs Garmin geladen, die Übersichtskarten auf den Tab gezogen. 12 Portionen Dryfood gekocht und zum Trocknen vorbereitet. Der Dörrapparat schiebt zurzeit Überstunden. Der Rest wartet in der Gefriertruhe. In 8 Tagen muss alles Versand bereit sein. 

10.7. 

Watzmann zum Mont Blanc ist eine Mountain Bike Strecke, die ich im Web gefunden habe. MBT Strecken sind immer gut, da meistens fürs Pferd machbar. Ich habe mir die Strecke in Gpsies angeschaut und einige Routenänderungen vorgenommen, immer dort wo mir die MBT zu viel flachen Teer hatte. So sind wir statt am Lago Magiore auf der GTA unterwegs und machen genau das fehlende Stück das wir 2007 auslassen mussten, weil unser Domingo damals auf der Teerstrasse ausgerutscht und sich eine Zerrung geholt hatte. Eine weitere Abweichung im Bereich vom Oberengadin, wo ich nicht schon wieder das Tal durchreiten, sondern diesmal die Berge dahinter überqueren möchte. Startübernachtungs-Station und Mittelstation organisiert. Paket mit Ersatzteilen zusammengestellt und avisiert. Ausrüstung überprüft und ergänzt. Blogfunktion getestet und Adressliste überarbeitet. 

11.7. 

TA war da und hat Cool und Artvin auf Herz und Nieren geprüft. Sie sind beide fit. Cools Atemfrequenz ist etwas höher als normal. Wir werden das auf der anstehenden Alpentour genauer anschauen. 

16.7. 

TROCKEN FOOD gekocht. 12 leckere Portionen getrocknet und Vakuum verpackt. Auch Beef Jerky wird bald fertig sein. Protein Snack für Zwischendurch. Bei 4700 verbrauchten Kalorieen pro Tag, muss man was zwischen die Zähne bekommen. Jeweils die Hälfte wird zusammen mit Ersatzmaterial (Beschläge etc.) an die Halbzeit Station geschickt.   

17.7. 

Pads fertiggestellt und getestet. Ein Pad muss etwas dünner werden, die anderen zwei passen. Artvin, Cool und Jack sind unterwegs auf der Via Sbrinz. Dann gehts auf die Watzmann -Mont Blanc Tour mit Artvin während Cool in der zweiten August Hälfte in Frankreich unterwegs sein wird. 

31.7. 

Gestern von der Via Sbrinz zurück. Superschöne Tour mit 8 sehr guten Reitern.  Hat echt Spass gemacht, die Entwicklung jedes einzelnen mitzuerleben. Heute die Ausrüstung optimiert und zusammen gepackt für die nächsten 4 Wochen. Die Pat kommt heute Abend, noch ein Paket zusammenstellen und zum Versand vorbereiten.  Morgen werden wir losfahren und am Dienstag in Berchtesgaden starten. 

 

Höhenkurve des Alpin Adventure Trails vom Watzmann (Berchtesgaden) zum Mont Blanc (Grenoble)  1000 km 66000 hm 32  Pässe....  etwas mehr als 1 Pass pro Tag völlig autark für 12 Tage mit 34 kg (16 kg Hafer) bei Pat und 24 kg bei mir, inkl. Zaunmaterial und Tarp. Beschläge und Werkzeug, Elektronik und Reparaturmaterial sowie Küche. 

 

1.8. 

Wir fahren zum Königssee und nächtigen dort auch den Seepferdchen Hof. DIe Christine fährt unseren Zug zurück nach Schleitheim. Nach einer unruhigen Nacht neben den Pferden der Besitzerin, füttern wir die Pferde und frühstücken erstmal. Danach geht es los über die ersten Hügel Richtung Ramsau auf wunderschönen Wanderwegen reiten wir Richtung Berchtesgadener Nationalpark, das Tal hinauf.  Um etwa 9 Uhr kommen wir zu der Gaststätte Zauberwald und wir fragen nach eine Tasse Kaffee und ob die Pferde hier grasen dürfen. Der Wirt spendiert uns den Kaffee und homemade Schnaps für den Mont Blanc. Wir bedanken uns und lassen unsere beiden Russen das Tal hinauflaufen. Endlich darf Artvin mal laufen, ohne dass er gebremst werden muss.  

Unterwegs kommt uns ein Wirt aus dem Restaurant entgegen, der uns bittet einzukehren, denn unser Kommen wurde ihm avisiert. Er macht ein Foto für sein Gästebuch und spendierte uns ein Getränk und ist begeistert zu hören, was wir vorhaben. 

 

2.8. 

Auf dem Kressenkaserpass machen wir erst mal Rast und Artvin macht einen auf guten Nachbar, und will gekratzt werden. Eine Stunde lang führen wir die Pferde wieder hinunter ins Tal, um dann zum Römersattel wieder hinaufzureiten. Allerdings wurde der Weg als gesperrt erklärt, da ein heftiger Sturm das Tal verwüstet hatte. Wir ignorieren das Verbot und reiten hinauf, ohne dass wir auf Hindernisse stoßen. Der Weg ist perfekt für einen langen Trab und als er in den Wanderweg übergeht, haben wir unser Tagesziel von 40 km geschafft. Ein paar Kletterpartien und wir sind oben auf dem Römersattel, mitten in einem militärischen Sperrgebiet. Die nächste Stunde führen wir die Pferde hinunter nach Hochfilzen, wo wir bei einem Bauern unterkommen. Wir haben 53 km und 1600 Höhenmeter gepackt. 

 

 

3.8. 

Nach einer ruhigen Nacht unter sternenklarem Himmel stehen wir um 6 Uhr auf und machen unser Frühstück. Die Pferde werden gesattelt und das Tal hinunter geführt. Es zieht sich zwischen Bahngleis und Strasse, bis wir nach Fieberbrunn kommen. Hier geht es durch den Platzergraben hinauf zum Höhenweg zur Lämmerbichl Alm, wo wir die Pferde grasen lassen. Wir werden belohnt mit einem herrlichen Ausblick übers Kitzbüheler Tal im Hintergrund mit dem Wilden Kaiser. Oben müssen wir einen ersten Elektrozaun abbauen, um einen Durchgang zu schaffen für die Pferde. Zwei Wanderer erklären uns, dass wir hier nicht durchkönnen, es sei unmöglich für die Pferde. Wir ignorieren den freundlich gemeinten Hinweis und klettern auf einem nur für uns sichtbaren und auf der Karte eingezeichneten Pfad hinunter nach Aurach. Über umgestürzte Bäume und einem Bachlauf folgend, bringen wir die Pferde hinunter und genießen an einem Gasthof ein erstes Bier, während die Pferde grasen. Auf dem Weg zur Hauptstraße erkundigt sich die Polizei nach dem wohin und will uns helfen. Die Leute staunen und bewundern die Pferde und wir schauen zweifelnd den Bergen hinauf, den es auf der gegenüberliegenden Seite zu erklimmen gilt. Die Pferde kümmert das wenig, unverdrossen zieht Artvin an der Spitze das Team den Berg hinauf zum Schwarzkogel. Oben verlassen wir den geplanten Weg und folgen der Straße zu der oberen Blau Felder Alm. Nach 45 km ist heute genug und Tony der Bauer, der seine Kühe hier oben hütet, spendiert uns Bier und frische Milch. Mit herrlicher Aussicht über das Tal mit dem Wilden Kaiser und dem Hahnenkamm oberhalb von Kitzbühel legen wir uns nach einem Abendessen aus dem eigenen Vorrat in Tonys Stall schlafen, während die Pferde als Rasenmäher um den Hof herum das Gras kurzhalten. 

 

4.8. 

Dem Hinweis von Tony folgend, steigen wir einige Meter ab, um weniger Türchen öffnen zu müssen. Mit herrlichem Blick auf den Hahnenkamm folgen wir der Höhenlinien. Über Richtung Steinbergkogel auf 1836m kommen wir zur die Pengelstein Alm, über die kleine Moosalm und die Stadlbergalm hinunter ins Tal, bevor es dann zur Rettensteinalm hochgeht. Hier wollen wir Mittag machen und freundliche Menschen laden uns ein, auf ihrem Balkon unser Mittagessen einzunehmen. Damit die Pferde grasen können, fahren die zwei Damen ihre Autos weg. Sie bieten uns Bier an und nachdem die Pat mir ihr Bier auch noch überlässt, bin ich einigermaßen mit Alkohol gesättigt, was dem nun folgenden Aufstieg zum Stanglpass nicht einfacher macht. Einige Kletterpartien später sind wir an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland angekommen auf 1800müM und klettern wieder auf 1300 Meter hinunter. In einem wunderschönen Tal geht es jetzt hinauf zum Wildkogel auf 2224 Meter. Tolle Aussicht hier oben und Zeit für sehr schöne Fotos, nur der Wegweiser macht etwas Sorge, es ist schon 16 Uhr und die gefühlten 20 Türchen, die es zu öffnen und zu schließen galt, haben den Tag sehr lange werden lassen. Vier Stunden bis Neunkirchen steht da geschrieben. Egal, wir schaffen es in zwei und unten in Neukirchen angekommen, eilt uns ein Bauer entgegen. Als er jedoch sieht, dass die Pat männliche Gesellschaft hat, Ist es mit seiner Hilfsbereitschaft ganz schnell vorbei. Einige Minuten später, werden wir bei den ersten Häusern lautstark begrüßt und eingeladen haltzumachen. Wir fragen ob die Leute eine Möglichkeit wüssten, wo wir mit den Pferden unterkommen können und spontan wird uns angeboten, dass wir gleich hier bei ihnen nächtigen könnten. Sie müssten nur die Besitzerin des Hofes noch Fragen. Die Aloisis eilt herbei und erklärt kurzerhand, dass wir unsere Pferde auf der Ski-Piste grasen lassen dürften, das würde sie auf ihre Kappe nehmen, sie sei ja schließlich lange genug Präsidenten des Tourismusverbandes von Neunkirch gewesen. Die Gäste von Aloisis bieten an, dass wir mit ihnen Abendessen dürften, und Bier gäbe es auch zur Genüge. Es stellt sich heraus, dass die Aloisis, den Hanspeter Gantner (unsere Venedig Tour vor 10 Jahren) kennt (Nomade zu Pferd) und postwendend kommt er auf ein Bier dazu. Freudiges Wiedersehen, nach 10 Jahren. So kommen wir zu einem netten Grillabend mit ausreichend Protein und stellen um 11 Uhr abends unser Zelt bei der Pferdeweide auf. Um halb Drei nachts zieht eine Sturmböe, die Heringe aus dem Boden und wir ziehen mit Sack und Pack um, unter das Garagendach unserer Gastgeberein.  Kaum wieder eingerichtet, fängt es an zu regnen, und in der Früh bahnt sich ein Bach unter unserer Bodenplane seinen Weg. 

 

5.8. 

Nach einem ausgiebigen Frühstück bei der Aloisis satteln wir im Dauerpiss die Pferde und führen über Feldwege in unter nach Wald im Pinzgau. Über Hinterwaldberg gehts Richtung Königsleiten zum Gerlospass hinauf. Durchnässt fragen wir oben nach einer Möglichkeit die Pferde unterzustellen wir finden einen Bauern und satteln in seinem Stall die Pferde erstmal ab in der Hoffnung das Wetter würde sich bessern. Während wir uns langsam aufwärmen und die Pferde genüsslich an ihrem Heu kauen, essen wir eine Kleinigkeit und bekommen vom Senn einen koffeinfreien Trank spendiert. Wir entscheiden alsbald weiterzugehen, obgleich es nach zwei Stunden noch immer wie aus Kübeln geschüttet. Vom Senn erhalten wir eine Adresse in Gerlos wo wir die Pferde unterbringen und mit ausreichend Heu versorgen und unsere Sachen notdürftig trocknen können. Wir duschen und gehen essen, die Pizzeria bietet ausreichend Kalorien und später bekommen die Pferde Kraftfutter und wir legen uns schlafen 

 

6.8. Heute wird ein langer Tag. Um 8 Uhr sind wir nach einem reichhaltigen Frühstück unterwegs hinunter zur Hauptstraße, wo wir auf Nebenwegen das ganze Tal hinunterreiten und über Gmünd und Hainzerberg nach Ramsau im Zillertal gelangen. Bei Mayrhofen haben wir den tiefsten Punkt erreicht und können jetzt das Tal hinauf traben, zum Schlegeissspeicher auf 1800 müM. Die Pferde sind ausgeruht und laufen entspannt mit einem 12 km/h Tempo den Berg hinauf.  Um 2 Uhr nachmittags erreichen wir die Mautstation vor dem Staudamm und müssen nun durch einige schlecht beleuchtete Tunnels in einer von Autos befahrenen einspurigen Strecke hinauf. Wir schaffen es in der 12-minütigen Zeit, in der die Autos angehalten werden. Wir haben inzwischen heute fast 60 km hinter uns und müssen noch 15 weitere packen, bevor wir bei unseren Freunden in Afens auf der anderen Seite des Pfitsch-Passes ankommen werden. Im zügigen Schritt geht es auf dem Wanderweg hinauf bis zur ersten Hütte, ab hier hat es einen Fahrweg zum Pfitsch hinauf. Das Stück traben die Pferde nochmals und jetzt gilt es den Abstieg vom Gipfel auf schmalen Wanderwegen zu meistern. Nach 11 Stunden erreichen wir Afens und den Bacherhof, wo wir einen Pausentag einlegen werden.  In den vergangenen sechs Tagen sind wir 250 km und 8000 hm geritten und die Pferde haben ihre Fähigkeiten als Gebirgsdistanzer eindrücklich bewiesen. 

7.8. Heute ist Pausentag. Die Pferde stehen auf der Weide und geniessen ihr Gras. Leider ist das mit dem Blog so eine Sache. Die Netzverbindungen hier sind sehr schlecht und meine Fähigkeiten im Bereich Elektronik und EDV sehr eingeschränkt. Es tut mir leid, dass die Berichte nicht regelmässiger kommen, aber ich habe nach einem langen Tag jeweils nicht den Nerv, mich mit nicht funktionierender Kommunikationstechnik rumzuärgern. Einige mögen sich fragen, ob wir unsere Pferde nicht überfordern.... Nein, definitiv nicht, denn Artvin und Pachlavan sind russische Gebirgspferde, die seit alters her in Georgien und Aserbeidshan als einziges Transportmittel im Gebirge eingesetzt werden. (120 kg 70 km täglich) Pachlavan trägt ca. 90 kg und Artvin etwa 120 kg und wir mussten sie bisher noch keinen Meter treiben.  Im Gegenteil, Artvin muss ich noch immer bremsen, damit er dem Pach nicht davonläuft und bis auf gestern, waren die Pferde bisher noch nicht müde. Aber endlich darf er mal Strecke machen und zeigen, was er kann.  Gestern habe ich rausgefunden, dass ich Artvin 4 m Seil geben muss, beim Runterklettern von steilen Wanderwegen, damit er mein Tempo halten kann. Führe ich ihn kürzer, 2 m, hat er offensichtlich Mühe, zu sehen, wo er seine Füsse hinstellen muss, was dazu führt, dass er immer mal wieder stehen bleibt, was für mich sehr mühsam ist.So¨ jetzt genug, der Arbeit, ich gehen jetzt die Pferde bewegen und anschliessend mit meinen Freunden hier ein Bier trinken. 

 

8.8. 

Nach einem wunderbaren Pausentag bei Maria und Rudi Hofer auf dem Bacherhof in Afens, führen wir die Pferde nach Sterzing hinunter. Dort sitzen wir auf und reiten auf den Fahrradwegen die Passstraße Richtung Jaufenpass hinauf. Wir bleiben auf der rechten Talseite und haben immer wieder spannende Bachläufe und Brücken zu queren. Wir kommen zum Sonnenberg, ein antikes Bergwerk, welches wir schon mal angeschaut haben, als wir vor fünf Jahren hier bei Rudi und Maria waren. Die Pferde ziehen im gewohnten Tempo die Passstraße zum Sonnenberg hinauf. Bei einem Brunnen machen wir nach zwei Stunden Rast. Wir werden von Fahrrädern mit Elektromotor überholt. Kurze Zeit später geht ihnen allerdings die Batterie aus. Wir kommen oben auf der Bergwerk Station an und entscheiden nicht den Bergwerk Seilbahn Trasse zu nutzen, sondern über die Klamm zu gehen. Wir führen die Pferde den Berg hinauf und haben herrliche Sicht über das ganze Tal. Es geht recht steil hinauf, wir lassen die Pferde vor uns her ergehen und kommen so recht zügig hoch. Oben machen wir Pause und genießen die Aussicht, später führen wir die Pferde hinunter Richtung Rabenstein. Eine Brücke, der Marke kann man, muss man nicht machen, lässt uns umkehren. Eine Stunde später sind wir wieder auf der Strasse nach Moos und es wird dunkel, ehe wir einen Lagerplatz finden. Pat bekommt von Pach eine ans Knie gedonnert und schreit vor Schmerz auf. Ich kann ihr nicht gross helfen und versuche die Pferde in den aufgebauten Litzenpaddock zu bugsieren. Sollte man nicht im dunkeln und nicht alleine machen. Artvin verheddert sich in der Litze und beide düsen mitsamt dem kompletten Zaun die Strasse hoch. Als ich die Pferde wieder zurückbringe, hat Pat sich bereits verarztet. Wir pflocken die Pferde an, aber der Boden ist sehr steinig und schon einige Stunden später sind sowohl Arvin wie auch Pach wieder frei von ihren Pflöcken, die im steinigen Boden nicht richtig halten. Ich schnappe mir Pahlawans Pflock und behalte ihn in der Hand, während ich die nächsten 4 Stunden zu schlafen versuche. In der Früh suche ich zuerst mal das Zaun Zeugs wieder zusammen und wir brechen das Camp ab. Um 7 Uhr sind wir unterwegs hinunter nach Moos und Richtung Eisjöchl, aber Pats Knie ist dick geschwollen und schmerz wohl sehr. 

 

9.8. 

Nach den 60 km vom Vortag haben wir gestern nur etwa 15 km gemacht, bevor wir hier Station bezogen haben. Den Pferden geht es sehr gut. Pat inzwischen schon wieder etwas besser. Heute konnten wir leider das Eisjöchl nicht wie geplant machen, einmal weil es geschneit hatte und Schonzeiten wegen Pats Knie. Deshalb entschieden wir den Meraner Höhenweg zu nehmen und so genau Richtung Vinschgau zu reiten. Der Höhenweg war recht nett mit einigen spannenden Bach Durchquerungen und Brücken, ansonsten sehr trocken, das heißt keine Brunnen und vor allem keine Jause Station den ganzen Tag. Um 4 Uhr entschieden wir, dass es heute nicht wieder ein 12 Stunden Tag werden sollte, und stiegen ins Tal ab. Am Quellenhof, einem 4-Sterne Hotel, in dem auch die deutsche Nationalmannschaft Quartier bezogen hatte, finden wir Unterkunft für die Pferde und können recht günstig Abendessen. Wir werden unten bei den Pferden schlafen, was die Box kostet werden wir morgen erfahren. Oberhalb von Moos machen wir Pause. 

 

 

 

11.8. 

Nach einem Frühstück mit Croissant und Kaffee satt dem Buffet für 23 € verlassen wir das Hotel Richtung Schlanders und reiten auf dem Fahrradweg alles der Passer entlang. Die Strecke ist kurzweilig, aber leider alles geteert. Wir erreichen Schlanders nach etwa 60 km und finden die Reitanlage der Familie Vill auf Anhieb. In der Nähe höre ich Stimmen und finde den Sohn des Besitzers bei der Arbeit. Er ist dabei die Triebe seiner Apfelbäume hochzubinden, helfen tut ihm dabei ein Italiener aus Bologna, der mit seinem Esel nach Konstanz unterwegs ist. Der Junior-Chef lässt alles stehen und liegen und geht uns Heu besorgen. Später wird er uns, nachdem die Pferde versorgt sind, zu seinem Hotel fahren, wo wir Abendessen können. Er unterhält sich mit uns den ganzen Abend und als wir uns müde in unsere Schlafsäcke bei dem Reitplatz kuscheln, erstrahlt der aufgehende Mond über uns. 

 

12.8. 

Wir sind bei 404 km von 12742 Höhenmeter und Pats Knie geht es schon besser. Große Belastungen im Gelände können wir noch nicht wagen, auch der Trab ist schmerzhaft, aber sie hält tapfer durch. Wir folgen dem Fahrrad Weg nach Prad am Stilfserjoch und müssen dann die Passstraße hoch, da auf der Karte keine verlässliche Info über die Qualität der Wege zu finden ist, wählen wir das kleinere Übel, den Teer. Artvin zieht immer wieder an und zieht in seinem Tempo die 19 km der Passstraße hoch. Ich muss ihn immer wieder anhalten, um Pat aufschließen zu lassen. Viele Motorräder passieren uns und oben auf dem Pass werden unsere Pferde klatschend begrüßt. Wir sind stolz auf die Beiden. DA die Pferde verschwitzt sind, gehen wir schnellst möglichst hinunter und reiten dem Forcola di Batita hinauf, um ins Fraele hinunterzuführen. auf dem Weg hinauf werden wir von Mountainbiken überhol, auf die wir später warten müssen, da diese ihre Fahrräder die letzten 50 Höhenmeter hinaufschieben müssen. Die Strecke bis hinunter zum Lago Cancanon zieht sich und auf den letzten Metern läuft Artvin nicht mehr rund. Wir entscheiden den Pferden morgen eine Pause zu gönnen. 

 

13.8.  

Pausentag im Val Fraele beim Ristoro San Giacomo. Severin ist ein alter Freund, bei dem wir seit zehn Jahren regelmäßig einkehren. Wir versorgen die Pferde und Pat verabreicht Artvin eine Dosis Rustox. Am nächsten Morgen zäunen wir ein neues Stück Weide ein, auf dass wir die beiden Pferde tagsüber stellen werden. Wir verbringen den Tag mit Dösen und faulenzen und Pat versorgt Artvin mit Traumel und wir legen uns, nachdem die Pferde versorgt sind um 9 Uhr schlafen. 

Pausentage sind doof. Die beiden Herren entscheiden, dass sie nach dem Kraftfutter genügend Energie haben, um der Schweiz einen Besuch abzustatten. Um Details wie Grenzpapiere kümmern sie sich jedoch nicht. Als ich am Morgen nach den Pferden schaue, sind diese weg. Zu Fuß und per Mountainbike suchen wir nach den Spuren der Pferde, da sie jedoch ihr Geschäft kurz nach Verlassen ihrer Weide verrichtet haben, suchen wir vergeblich das Val Gallo und den Singeltrail zum Val Mora ab. Val Mora ist mit einem Zaun versperrt, sodass wir davon ausgehen, dass sie nicht bis zur Alp gelangt sind. Irrtum unsererseits, die beiden sind einfach ins Flussbett hinuntergeklettert und sind dort über den Zaun gesprungen. Den ganzen Tag verbringen wir damit die Pferde zu suchen und etwa 50 Kilometer später klingelt endlich das Telefon, ein SMS, worin uns mitgeteilt wird, dass die Pferde doch auf der Alp Val Mora wären. Um 8 Uhr abends sind die beiden Ausreißer im Val Fraele und diesmal im alten Hühnerstall eingesperrt 

 

15.8. 

Um 10 Uhr verlassen wir San Giacomo und führen den Artvin die nächsten 30 km bis nach Carric im Val Viola. Er läuft sauber, aber wir wollen sicher gehen. Pat reitet ihn ein paar km und auch unter Belastung gibt er nicht an.  

16.8. 

Wir bekommen ein Zimmer auf der Carric und die Pferde eine Ladung Heu zum Gras auf der Weide, auf der sie eingezäunt sind. Wir geniessen ein gutes Abendessen mit einem Glas Wein.  Am nächsten Morgen brechen wir auf, um über den Passo Vialo zum Bernadino und nach Samedan zu gelangen. Der Weg hinauf ist wunderschön, viele Wanderer sind unterwegs zum Rifugio. Erst oben auf dem Pass wird es einsamer. Nur eine Gruppe Mountainbiker überholt uns auf dem Weg hinunter zum Lago Viola, an dem aber wieder andere Wanderer anzutreffen sind. Wir kühlen die Hufe unserer Pferde im See und machen gemütlich Pause. Der Weg hinunter zur Saoseo Hütte und nach Sfazu geht diesmal recht schnell. Pat läuft schon wieder ordentlich. Diesmal finden wir den Weg zur La Rosa gleich und wir führen die Pferde auf das Plateau hinauf. Beim Restaurant fragen wir nach der Möglichkeit, die Pferde unterzustellen, und der Ziegenhirte und die Wirtin halten Rücksprache mit den Eigentümern und erlauben uns, die Pferde auf die Ziegenweide zu stellen, wo auch wir unser Zelt aufschlagen. Wir essen eines unserer Dryfoods und bekommen zwei Bier vom Ziegenhirten geliefert. 

 

17.8. 

Nach einer durchregneten Nacht machen wir Frühstück auf dem Gasbrenner und packen unser Zeugs ein. Um 7.30 sind wir unterwegs zum Berninapass und oben erwartet uns eine wunderschöne Aussicht. Wir steigen noch etwas höher hinauf, um weitere Fotos zu machen, und führen dann die Pferde den Pass Richtung Pontresina hinunter. Unterwegs beschlagen wir bei einem Bauern, die beiden Vorderhufe von Artvin, dessen Beschläge nach 800 km schon ganz gut durch sind. Pat hat ihn regelmässig homöopatisch und mittels Akkupunktur behandelt und er scheint sich gut erholt zu haben. Unterwegs ins Tal rufe ich den Menduri an, von der Engadin River Ranch und frage ihn, ob er eine Unterkunft in Pontresina wüsste. Er gibt mir die Nummer von Caroline, der Besitzerin des Stall Costas und wir bekommen dort ganz spontan zwei Boxen und zwei Betten zur Verfügung gestellt. Wir gehen in der Pizzeria Abendessen und behandeln Artvin mit einem zur Verfügung gestellten Magnetresonanz-Theropie Pad zursätzlich. Es scheint ihm gut zu tun 

 

18.8. 

Wir essen Frühstück im Aufenthaltsraum des Stalles und verabschieden uns von Caroline. Der weitere Weg führt uns dem Silser See entlang zum Maloja Pass und hinunter ins Tal Orlegna Richtung Chiavenna. Wir nehmen den Höhenweg und er führt uns durch lichte Wälder und auf wunderschönen Wegen immer weiter nach Westen zum Silsersee. Oben auf dem Pass nehmen wir den Wanderweg, die Abkürzung den Maloja hinunter und der Weg entpuppt sich als echte Herausforderung. Erst führt der Weg über einen Holzsteg durch einen Sumpf, dann steil über glitschige Felstreppen hinunter in eine Schlucht. Pat hat Angst, dass Pach ins Rutschen kommt, und will zur Seite, damit er Platz hat, und fällt dabei selbst die Böschung 2 m hinunter. Was ihrem Beim nicht gerade gut tut. Sie lässt den Pach nun frei hinter Artvin herlaufen und er macht seine Sache gut, bis auf ein, zweimal, wo er versucht eine Abkürzung zu nehmen. Aber alles geht gut und wir bringen die beiden heil hinunter zur Strasse. Diese führt nun immer weiter nach Westen Richtung Chiavenna und in Casaccia fragen wir zwei ältere Damen, ob sie einen Bauern im Dorf wüssten. Die eine deutet nach oben und meint, da oben wohne Ihr Sohn, der Bauer sei. Wir fragen nach und bekommen ohne Umstände, den Stall, Heu und eine Weide zugewiesen. Nach dem die Pferde versorgt sind, gehen wir im Hotel Abend essen und anschliessend legen wir uns bei den Kühen ins Heu. Im Hotel gibts nur ein Pauschalmenue für 26.-- CHF, Spagetti mit Tomatensosse, Salat, Kaffee und Dessert. Ohne Nachschlag. Aber wir können dankbar sein, Fahrradfahrer, die 10 Min. nach uns kamen, wurden schlicht der Türe verwiesen. 

 

19.8. 

Wir bedanken uns beim Bauern und geniessen unser Frühstück vom Gasbrenner. Auf historischen Wegen (Römerzeit) geht es immer nach Westen das Tal hinunter nach Chiavenna. Ich führe Cool, während Pat reitet, um ihr Knie zu entlasten. Gegen Mittag gelangen wir zur Grenze, welche wir im Dorf passieren und queren das Dorfzentrum von Chiavenna auf der Fussgängerzone. Immer hoffend, dass unsere Pferde jetzt ausgeschiessen haben, und wir nichts verräumen müssen. Wir haben Glück und können auf parallelen Wegen die Splügen Strasse umgehen gelangen nach Mese San Vitore, wo die Fahrstrasse zum Fuorcola Pass hinaufführt. Wieder einmal bin ich erstaunt über die Ungenauigkeit der Italienischen Karten, denn nicht nur dass die Strasse falsch eingezeichnet ist, wir gehen auf einer Strasse, die obgleich mindestens 20 Jahre alt, es auf der Karte gar nicht gibt. Während die eingezeichnete Strasse nirgendwo zu finden ist. Wir müssen von 350 Hm auf 2400 hoch und die Fahrstrasse nimmt uns auf ca. 1300 m hinauf. Es ist inzwischen 17 Uhr und wir haben etwa 45 km in den Beinen, als wir einen kleinen Hügel mit Kapelle und gutem Gras, sehen und meinen, es könnte hier ein guter Rastplatz sein. Etwa 100 hm weiter oben sind ein paar Häuser, deshalben entscheiden wir, hinaufzugehen, um zu fragen, ob jemand Einwände hätte, wenn wir da lagern würden. Oben treffen wir zwei junge Ehepaar mit einem Baby und nach einigen höflichen Erkundigungen, werden wir eingeladen, mit ihnen hochzugehen, und zu sehen, ob die Pferde mit Heu versorg werden könnten. Am Ende gibts geschnittenes Gras, eine saftige, wenn auch etwas spärliche Weide, gleich neben dem Haus, wo wir duschen dürfen und mit einem köstlichen Abendessen versehen werden. Die junge Frau lässt es sich nicht nehmen, für uns extra noch ein Hühnchenfillet zu frittieren, so dass wir satt in unsere Schlafsäcke kriechen. Die Aussicht vom Berg ist einfach unglaublich. 

 

20.8. 

Nach einem deftigen Frühstück satteln wir die Pferde und führen sie entsprechend den vorgefundenen Wegweisern dem Fuorcola Pass entgegen. Die Karte weisst weiterhin Wege auf, die es nicht gibt, und der von uns verfolgte Weg ist auf der Karte nicht existent. Aber stetig führt er dem Berg entlang zu einer Alp, die auf der Karte wiederum nicht eingezeichnet ist und anschliessend senkrecht dem Fluss folgend den Berg hinauf. Pat reitet solange es geht und anschliessend gehe ich voraus den Artvin führend den Berg hinauf. Es ist ein beschwerlicher Anstieg in nebligem regnerischem Wetter und als wir oben den Pass endlich erreicht haben, fängt es wirklich zu regnen an. Auf steilen und abschüssigen Pfaden führen wir die Pferde durch kniehohes Gras und schon bald quiecken die Füsse in den nassen Schuhen. Wir machen Pause an einer Schutzhütte, die Pferde stehen draussen im Windschatten der Hütte, während wir drinnen einen kurzen Imbiss zu uns nehmen. Die Wege werden etwas besser und endlich haben wir die ersten Häuser erreicht, wo auch noch Leute wohnen. An einem Baum hängt ein Anschlag, der darauf hinweisst, dass die Furtung der Schlucht bei Hochwasser nicht möglich sei. Ich gehe also nachfragen, wie es zurzeit aussehe und bekomme positiven Bescheid. Also setzen wir den Weg fort und obgleich die rutschigen Felsplatten, die als Treppenstufen vorgesehen sind, unsere Pferde immer wieder rutschen lassen, und Artvin auch einmal auf Abwegen, mit der Hinterhand die Böschung hinunterrutscht, gelingt es uns, die Pferde langsam, aber sicher bis zum Grund der Schlucht zu führen. Dort dann die Erleichterung, denn die Furtung ist völlig unproblematisch und die Frage kommt auf, warum mein Kopfkino mir mal wieder so viel Schmerzen bereitet hat. Ich sollte es doch besser wissen. Wir kommen ins Tal und entscheiden, weiter zu gehen, bis zum nächsten Dorf, welches Losstallos heisst, und dort nach Unterkunft zu schauen. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einer Weide mit Trakenern vorbei und wir scherzen noch, dass wir unsere Pferde einfach auf die Weide dazu stellen, als wir ein Auto bemerken, welches am Ende der Weide auf uns wartet, scheinbar um uns passieren zu lassen.  

Als wir auf der Höhe des Autos sind, lässt die Fahrerin das Fenster herunter und fragt, ob wir nicht bei ihr übernachten wollten, wir sähen aus, als ob wir ins Trockene gehörten. Wir nehmen dankbar an und führen die Pferde wieder zurück entlang der Weide, zu einem Stall, wo wir sie unterstellen und versorgen können. Anschliessend fährt die Frau (Ihr Mann ist Hufschmid und sie beide fahren traditionelle Kutsche international) uns zu ihrem Haus, wo wir mit Lasagne verwöhnt werden und im Gästebett schlafen können. 

 

21.8,  

Wir reiten der Moesa entlang das Tal hinunter bis wir kurz vor Bellinzona wieder nach Norden Richtung Biasca reiten. Nun folgen wir dem Ticin, auf Waldwegen und verschlungenen Pfaden, die auch vom Distanzreitverband Ticino genutzt werden. Bald ist Cresciano erreicht, wo wir nach knapp 25 km die Pferde absatteln und auf den Paddock entlassen. Wir sind eine Woche später als geplant an unserer Halbzeitstation eingetroffen, haben in den drei Wochen 750 km hinter uns gebracht und sind knapp 18.000 hm aufgestiegen. Pach und Artvin sind beide fit, Pats Knie gehts inzwischen besser und wir beschliessen, dass wir in der verbleibenden Woche ins Versasca, Magia und dann ins Formazza Tal gehen wollen, um dann über das Bedretto zum St. Gotthard zu gelangen, wo wir am Samstag abgeholt werden sollten.   

Am folgenden Tag haben die Pferde Pause. Artvin wird auf der Hinterhand neu beschlagen, die grünen Duplos haben über 900 km drauf, und müsserneuert werden. 

 

22.8. 

In der Früh tragen wir die beiden Ersatzteil-Pakete zur Post und reiten immer dem Ticin folgend Richtung Biasca hinauf nach Personico, um über den Passo die Gagnone ins Val Versasca zu gelangen. Wir hatten einige Lochstegbrücken zu passieren, aber der Weg hinauf war einfach zu machen. Wir waren guten Mutes, die Strecke gut zu schaffen, denn die Pferde waren fit und ausgeruht. An einer der letzten Lochsteg-Brücken auf dem Weg zum Pass rutscht Pach mit der HInterhand aus und bleibt auf der Brücke liegen, Er ist eingklemmt zwischen Geländer und Brücke, kommt nicht mehr hoch und wir können ihn nicht befreien.  

Pat sediert Pach und geht Hilfe holen und 3 Stunden später wird Pach mit dem GTRD Helikopter der Rega ins Tal geflogen. Während ich warte, wiehert Artvin, der in der Nähe angebunden steht immer wieder, aber Pach (da sediert) antwortet nicht. Irgendwie versteht Artvin, dass Pach im Tal sein wird, und er ist kaum zu bremsen auf dem Weg zurück ins Tal. Unten angekommen, ist Pach bereits verladen auf dem Weg ins Tier Spital in Zürich und Artvin fängt an zu wiehern und will zu seinem Kumpel, der nicht mehr da ist. Ich werde abgeholt und wir sind zurück in Schaffhausen.  

Pach geht es gut. Da er in Topkondition war, hat er sich sehr schnell erholt und er wird in den nächsten Tagen nach Hause fahren. Pat hat den Schock gut überwunden und wir haben entschieden, diese Info abschliessend hier zu veröffentlichen, damit sich niemand wundert, was mit uns geschehen ist. Wir sind dankbar, um die vielen netten Menschen, die wir kennen lernen durften, die ganz spontan Hilfe und Unterkunft angeboten haben. Ein ganz herzlicher Dank geht an das Team vom GTRD Tessin und an den Veterinär, die alle sehr souverän und zielgerichtet gearbeitet haben. 

 

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