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Trail Riding Skills – Grundlagen des Unterrichts
Auf dieser Seite werden die Überlegungen und Erfahrungen erläutert, die unserem Ansatz für Trail Riding, Kurse und Langstreckenritte zugrunde liegen. Es wird erklärt, welche Verantwortung Sie gegenüber Ihrem Pferd im Training haben. Es wird empfohlen, diesen Text vor der Teilnahme am Foundation-Kurs zu lesen.
Jedes Training beginnt beim Reiter
Die Grundlagen des Trail Riding beginnen nicht mit Techniken, Ausrüstung oder Übungen.
Sie beginnen beim Reiter.
Vertrauen entsteht durch Beständigkeit.
Beständigkeit schafft Zuverlässigkeit.
Zuverlässigkeit schafft Vertrauen.
Und Vertrauen ist die Grundlage für Sicherheit – sowohl für das Pferd als auch für den Reiter.
Deine Vorstellungskraft ist sind die Begrenzung deines Pferdes
Die Grenzen unserer Pferde sind oft die Grenzen unserer eigenen Vorstellungskraft.
Wir neigen dazu, unsere Pferde durch unsere Ängste, unsere Denkweise und unsere eigenen Fähigkeiten einzuschränken. Alles, was über unsere Vorstellungskraft hinausgeht, fühlt sich unsicher an – also verbieten wir es. Aber Pferde sind nicht durch menschliches Denken eingeschränkt. Sie sind näher an der Natur, ausgeglichener und oft weitaus fähiger, als wir annehmen.
Sie können, wenn nötig 40 km marschieren, auf unebenem Boden laufen, Flüsse und Sümpfe überqueren, Berge besteigen, das Gleichgewicht halten, wo wir uns abmühen, und über Bäume klettern genau wie wir.
Wenn wir ihnen vertrauen – und ihnen erlauben, zu lernen.
Kommunikation geht über den Körper hinaus
Wir kommunizieren mit unseren Pferden nicht nur durch Hilfen und Körpersprache. Wir kommunizieren auch durch Emotionen und Energie. Pferde lesen emotionale Veränderungen mit bemerkenswerter Präzision.
Ein Reiter, der sich an einen vergangenen Unfall erinnert, trägt diese Erinnerung in die Gegenwart.
Das Pferd spürt die Anspannung und reagiert – nicht auf das Objekt, sondern auf den emotionalen Zustand des Reiters. Ändern Sie das Bild in Ihrem Kopf, und die Situation für Ihr Pferd ändert sich.
Gehorsam, Leichtigkeit und echte Sanftheit
Viele Pferde lernen Gehorsam unter bekannten Bedingungen. Dies wird oft mit Zuverlässigkeit verwechselt.
Echte Sanftheit geht darüber hinaus.
Sanftheit bedeutet:
-
das Pferd bleibt unter sich ändernden Bedingungen ruhig
-
das Vertrauen bleibt bestehen, auch wenn sich die Umgebung ändert
-
Entscheidungen werden ohne Widerstand akzeptiert
Sanftheit ist keine Kontrolle.
Sanftheit ist Vertrauen bei kritischen Situationen
Mentale Sicherheit ist die Verantwortung des Reiters
Zu Hause findet ein Pferd Sicherheit in seiner Umgebung und seiner Herde. Auf dem Wanderritt verschwindet diese Sicherheit. Von diesem Moment an ist der Reiter dafür verantwortlich, sie zu gewährleisten.
Angst und Ihr Pferd
Angst spielt beim Wanderreiten eine wichtige Rolle. Sie schärft das Bewusstsein und hilft uns, Gefahren zu erkennen. Aber unkontrollierte Angst überträgt sich direkt auf das Pferd. Zu lernen, mit Angst umzugehen – sie nicht zu unterdrücken – ist eine zentrale Fähigkeit, die für den Wanderreiter extrem wichtig ist.
Fokus, Einfachheit und Klarheit
Pferde sind unkompliziert. Sie konzentrieren sich auf eine Sache nach der anderen. Als Reiter profitieren wir davon, wenn wir dasselbe tun. Klare Absichten, Beständigkeit und sofortiges Feedback schaffen Verständnis.
Zuverlässigkeit schafft Vertrauen.
Vertrauen schafft Sicherheit.
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